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Freitag, 11. September 2015

hippocampus surréalisme | S!NNTAGSMALER mit GEDICHT

S!NEDi|art: Ä ne HIPPOCAMPUS - oder et is de Has up de Sandbank, de Schlittschuh löppt ... - [vergrößern: clicken - und dann etwas scrollen ...]





Seit 1706 wird ein kleines Hirnteil nach dem Seepferdchen (lateinisch Hippocampus) benannt. Das Seepferdchen wurde seinerseits seit den 1570er Jahren in latinisierter Form nach dem Meeresungeheuer Hippokamp aus der griechischen Mythologie bezeichnet, dessen vordere Hälfte ein Pferd, der hintere Teil ein Fisch ist. Der Name dieses Fabelwesens (griechisch ἱππόκαμπος hippokampos) ist zusammengesetzt aus hippos „Pferd“ und kampos „Seeungeheuer“.





ein gedicht ein gedicht
[nach dem sketch: ein klavier ein klavier - von Loriot]
manchmal ist man ja nicht ganz dicht ...


es hängt ein pferdehalfter im gehirn
drückt abends mir gegen die stirn
von innen

ja - der kleine hippocampus
trinkt für sein alter zu viel schampus
und schnaubt dann wie von sinnen

hinten läuft er aus als fisch
und ist auch nicht mehr ganz so frisch
hat nichts mehr zu gewinnen


es wiehert oft - dies hippotier
ich hör es morgens meist um vier
wenn meine träume just verrinnen


dann bläht's die nüstern dort im kopf
und schwimmt im kreis dort unterm schopf
und schabt mit hufen - drinnen ...

sinedi