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Freitag, 2. Oktober 2015

Wasser ist nicht nur zum Waschen da - Franz Alt weckt uns auf ...


Jesus: 
»Ich bin eine sprudelnde Quelle«


»Wenn jemand Durst hat -
er komme zu mir und trinke!
Wer trinken wird von dem Wasser, 
das ich ihm geben werde -
er wird niemals mehr Durst haben.
Sondern dieses Wasser, 
das ich ihm geben werde -
es wird ihm zu einer Quelle werden, 
so dass das Wasser für immer sprudelt.«

Joh 7,37 und 4,14 
Rückübersetzung aus dem Aramäischen: Günther Schwarz





Jesus ist unterwegs von Judäa nach Galiläa und kommt dabei durch Samarien. Um die Mittagszeit ist er müde und setzt sich in dem Ort Sycha an einen Brunnen, der »Jakobsbrunnen« genannt wird. Da kommt eine samaritische, also nicht jüdische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus bittet sie um Wasser. Sie fragt ihn überrascht: »Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten?« Für Juden waren Samariter Ungläubige. Jesus nennt daraufhin das Wasser »eine Gabe Gottes«, und die Frau bittet daraufhin ihn um ein solches Wasser. Was Jesus geantwortet hat, entnehmen wir dem Zitat oben.

Der zweifache Charakter des Wassers in seiner materiell-chemischen und in seiner geistig-spirituellen Dimension kommt hier sehr deutlich zum Ausdruck. Wasser gilt in allen Religionen als ein Gottesgeschenk. Gott wirkt durch das Wasser, mit dessen Hilfe er Leben erzeugt und Leben erhält. Wasser ist mehr als H2O. Denen, die Jesus wirklich nachfolgen wollen, hat , der Meister über die Jahrtausende zugerufen: »Wenn jemand Durst hat, er komme zu mir und trinke.« Jesus als Quelle aller Spiritualität. Er preist ein Wasser an, das den Durst für immer stillen soll. So ein Wasser gibt es doch gar nicht, hat die Frau zuerst gedacht. Doch was er dann sagt, klingt anders als die Sprüche der damaligen Wasserverkäufer, und das hat die Samariterin neugierig gemacht. In Jesu Worten zeigt sich eine tiefe Hochachtung vor dem Wasser.

Was bedeutet Wasser für uns? Neben guter Luft ist sauberes Wasser die Voraussetzung für unser Hiersein. Ohne Wasser kein Leben. Wasser ist elementar, eines der vier Elemente. Kein organisches Leben ist denkbar ohne Wasser. Wasser ist Lebensmittel, Mittel zum Leben. Wasser ist auch Ausdruck des Geistes. Deshalb erneuert sich der Mensch in der Taufe, symbolisch durch Taufwasser.

Wasser ist eine Meisterleistung der Natur und eine einzigartige Schöpferleistung unseres Planeten. Wasser ist Leben und Urgewalt und unser ständiger Begleiter - vom Mutterleib bis zur letzten Sekunde. Früher betrachteten Menschen aller Kulturen Wasser als etwas Besonderes, ja Heiliges. Das heißt: als etwas Heiles und Heilendes. Doch wir Heutigen werfen unsere Abfälle und unseren Überfluss achtlos in Bäche, Ströme und Seen. Allein die US-Bürger werfen jedes Jahr 40 Millionen Tonnen Giftmüll in das Lebensblut unserer Erde, in das Wasser.

In Deutschland leiten wir jeden Tag über 100 000 verschiedene Chemikalien ins Wasser. Unsere Ehrfurcht vor den Elementen ist verloren gegangen. Weltweit produzieren wir jedes Jahr 700 Milliarden Plastiktüten. Die Mehrzahl davon landet in den Meeren. Fische fressen sie als vermeintliches Futter und verenden elendig daran. Der Klima- und Ozeanforscher Mojib Latif: »Die Ozeane sterben.«

Nicht nur Jesus, viele Große in der Geschichte erinnern uns an einen achtsamen Umgang mit Wasser. »Wasser ist das Beste«, sagt der griechische Philosoph Pindar. Sein Landsmann Thales meinte: Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser; aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.« Franz von Assisi preist in seinem Sonnengesang »Schwester Wasser«. Pfarrer Kneipp brachte die Heilerfahrung seines ganzen Lebens auf die Formel »Aqua sanat - Wasser heilt«.

Text nach dem 31. von 48 "fundamentalen Jesus-Worten" im II. Teil des neuen Buches von Franz Alt: Was Jesus wirklich gesagt hat - Eine Auferweckung, Gütersloher Verlagshaus, 2015




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Ja - da bin ich doch momentan ebenfalls wie in einem Wasserbecken ein- und für einige andere Aktivitäten vorübergehend geradezu abgetaucht: ich befinde mich mitten in der Lektüre dieses neuen und für mich äußerst spannenden Jesus-Buches von Franz Alt - ein Buch, das mich doch auch trotz aller Unzulänglichkeiten und Überschwänglichkeiten - wie es Franz Alts Art zu sein scheint - fasziniert, weil es inhaltlich mich in vielen meiner bisherigen Überlegungen auch bestätigt - und ich so bei meinen "Schwimmübungen" im "Wasser" dieser spirituell-geistlichen Elemente wieder ein wenig mehr "Grund" unter den Füßen zu spüren bekomme ... - auf dem ich unter dem zunächst oberflächlich hin und her wellenden Sand dann nach und nach zunächst einen ersten "Halt" und dann vielleicht immer mehr einen festeren "Standpunkt" einnehmen könnte - auch wenn ich weiterhin suchend auf der Suche sein werde...

Alt kommentiert in seinem neuen Buch besonders die Rückübersetzungsbemühungen des Neuen Testamentes vom Altgriechischen Text in die aramäische "Ur"-Sprache und dann ins Deutsche durch Pfarrer Dr. phil. Günther Schwarz ... Denn Jesus und sein Umfeld sprachen und predigten - ja und sinnierten somit auch "kulturell" - in erster Linie in einem Alt-Aramäischen Sprachduktus - wie damals übrigens große Teile aller Bevölkerungsgruppen des Nahen Ostens ... Schwarz konnte mit diesen Sprachforschungen eine ganze Menge bisher dunkler oder undurchsichtiger Textstellen neu und frisch erhellen ... - oft genug zur Überraschung in einer gänzlich undogmatischen  und "einfachen" Unkompliziertheit und erfrischend zeitlosen Ursprünglichkeit ...

Ein Standardwerk von Günther Schwarz: Das Jesus-Evangelium, Ukkam-Verlag, 1993, 490 S. - habe ich schon seit ein paar Jahren in meinem Bücherschrank - ich wusste aber, dass die dort ausgebreiteten Erkenntnisse und Textfassungen von der offiziellen Theologie eigentlich ignoriert oder auch nie ernstgenommen wurden. Umsomehr bin ich über die späte aber eben doch noch nicht zu späte populäre "Rehabilitation" dieser Forschungen als Lebenswerk von Schwarz durch Franz Alt im wahrsten Sinne des Wortes "be-geistert" ... 

Darüber hinaus gibt der heute 77 Jahre alte Franz Alt aber auch eindrücklich Zeugnis seiner steten persönlichen Glaubensentwicklung und diesbezüglichen lebenslangen Suche ...

Ich kann dieses Buch nur jedem spirituell Suchenden dringend empfehlen - ich werde es mir ab jetzt immer wieder auf den Desktop zur Andacht, Anregung und Ermutigung holen ... - und nun natürlich versuchen, noch an weitere Original-Schriften von Günther Schwarz zu gelangen, um dem unverfälschten Jesus vielleicht damit ebenfalls näher zu kommen ...


Ich habe bei WIKIPEDIA zu Franz Alt natürlich auch die kritischen Stimmen (s.d.) wahrgenommen, die natürlich immer gegen einen kritischen Journalisten (!) dann schnurstracks vorgebracht werden, wenn der sich in anderer Leute Fachgebiete einmischt (Parteipolitik, Politik, Theologie, Ökologie etc.) - und der damit natürlich auch Geld verdient - wahrscheinlich schon aus einem gewissen Selbstschutz dieser "Experten" heraus, weil sie selbst nicht trotz aller Forschungsgelder und Veröffentlichungsambitionen und "Stallgerüche" auf eine solche neue Argumentation gekommen sind - schlichtweg oft also aus "Neid" ... - 

Aber auch in diesem seinem neuesten Buch erscheinen mir tatsächlich einige Passagen etwas zu sehr konstruiert und sich immer wiederholend unredlich ohne Nachhaltigkeit und Überprüfbarkeit aus dem ursprünglichen Zusammenhang heraus zusammengeschustert - aber wohl auch vom Verlag her schlecht lektoriert und redigiert ...: So regt sich beispielsweise Alt völlig unangemessen über eine angeblich falsch übersetzte Äußerung Jesu auf, die jedoch von Alt nur falsch wahrgenommen und dadurch für ihn sinnentstellt wird (S. 66/67): 
Zitat: Und dann noch dieses Ärgernis: In der offiziellen Bibel lese ich zum Beispiel im Lukas-Evangelium in Kapitel 19, Vers 27, dass Jesus dies gesagt haben soll: »Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt sie her, und macht sie vor meinen Augen nieder!« Solange dem Pazifisten Jesus solche gotteslästerlichen Sätze in den Mund gelegt werden, ist Kirchenflucht nicht nur verständlich, sondern angebracht, ja sogar notwendig. Wann endlich mustert eine kritische Theologie solchen unglaublichen, verbrecherischen Unsinn aus dem Neuen Testament aus? 
Wohingegen Franz Alt hier offensichtlich einem Lapsus unterliegt, indem er einen Satz als Beleg aus einem umfassenderen Zusammenhang reißt: Jesus hier von Alt in den Mund gelegter "gotteslästerliche Satz" ist ja dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten (u.a. Lukas 19,12–27) entnommen und bildet lediglich dessen Abschlusssatz - ist aber doch noch eindeutig Bestandteil dieser umfassenderen Gleichnisgeschichte - Jesus berichtet also fiktiv von einem Dritten, nämlich dem Protagonisten dieser Geschichte - und dieser Satz ist eindeutig nicht als eine tatsächliche wörtliche Willensäußerung von Jesus selbst zu verstehen und als eine zu kolportierende Rede und Absicht ihm deshalb gar unmittelbar zuzuschreiben - sondern Jesus skizziert da lediglich die Denke und das Machtstreben dieses Protagonisten in seinem Gleichnis, einem fiktiven nicht näher bezeichneten "vornehmen Herrn", der gern in der Fremde die "Königswürde" erlangen möchte (womit Jesus also ganz und gar nicht zwingend sich selbst umschreiben und meinen muss ...*]) - Jesus erzählt lediglich abschließend in dieser Gleichnisgeschichtedass dieser erfundene "vornehme Herr" bzw. "König" dann ganz zum Schluss sogar noch befiehlt, das dessen (des Protagonisten) Feinde, die sich mit der neu erworbenen Königswürde nicht anfreunden könnten, nun zur Strafe für diese ungehorsame Ignorierung der erfolgten Inthronisation zur Abschreckung öffentlich niedergemacht werden sollten ...

Zu dem Gleichnis selbst fand ich hingegen in diesem Zusammenhang eine äußerst interessante Neu-Auslegung (*] hier clicken), die Franz Alt von ihrem Sinn her viel eher in seine Bearbeitung hätte mit aufnehmen können ...  

Die dem Journalismus oft anzuhängenden Unzulänglichkeiten durch eine gewisse Effekthascherei - auch Franz Alt ist davor nicht gefeit - tun aber dem positiven Gesamteindruck des Werkes nur wenig Abbruch ...

Ja - ich beschäftige mich schon eine Weile mit dem Aramäischen als Ursprache Jesu: Vor mittlerweile 7 Jahren stellte ich dieses von mir erstellte Video "ABWUN - Das Vater-Unser in aramäischer Sprache" bei YouTube ein, wo es bis heute weit über 25.000 mal angeclickt wurde - auch wenn man hier und da den Gesangsakteuren unterstellt, das "Vater Unser - Unser Vater" einfach zu Deutsch im Aramäischen vorzutragen - trotzdem ist es für mich weiterhin ein sehr eindrücklicher Versuch, da wir ja keine Vergleichsmöglichkeiten zu der Ur-Aussprache von vor 2000 Jahren habe -  und es wohl auch eine Vielzahl verschiedener aramäischer Dialekte gab und auch im Moment zu geben scheint... 




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Franz Alt: Was Jesus wirklich gesagt hat: Eine Auferweckung
352 Seiten
Gütersloher Verlagshaus (Erstausgabe vom 28. September 2015)


Dazu aus einer Rezension bei AMAZON:


In der Auseinandersetzung mit dem Islam kommt man automatisch zurück zu Jesus - und dem, was er wirklich gesagt hat. Kein strafender Gott wie der andere, sondern ein Mensch, der stilles Vertrauen fördert, Versöhnung, Nächstenliebe und Menschlichkeit. Franz Alt legt mit diesem fulminanten Buch eine neue Offenbarung frei, die jedem, der die verkleideten amtskirchlichen Worte nicht mehr verstehen kann, einen Durchblick auf jene Dinge gewährt, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. 'Die zunehmende Leere der Kirchen hängt wesentlich mit der heutigen Lehre der Kirchen zusammen. Diese hat mit Jesu Lehre nichts mehr zu tun.' (S. 11)

Die meisten der in diesem Buch zitierten Jesu-Worte wurden in fünfzigjähriger Übersetzungsarbeit aus den ältesten altsyrischen Grundtexten in die aramäische Muttersprache Jesu rückübersetzt und anschließend ins Deutsche übertragen. Der Theologe Günther Schwarz (1929 bis 2009) hat diese Arbeit realisiert. "Damit stellt Schwarz im Gegensatz zu allen anderen Übersetzungen die Sinntreue der Lehre Jesu und sein geistiges Eigentum wieder her.' Er hat wie niemand sonst existierende Übersetzungsfehler erkannt und diese wieder richtig gestellt. Der Unterschied zwischen Jesu Muttersprache Aramäisch zum Griechischen, welches die Basis aller bisherigen Übersetzungen bildete, ist GEWALTIG.

Mehr als ERHELLEND schon die erste genannte Problematik. 'Führe uns nicht in Versuchung' vermittelt zum Beispiel ein völlig falsches und Jesus bzw. Gottesbild. Denn er ist kein Satan, der uns in Versuchung führt. Trotzdem wird dies milliardenfach tagtäglich so gebetet. Damit wir in Jesus wieder mit Sinn und Verstand bzw. originalgetreu begegnen, liefert dieses Buch herausragende Beispiele, die heute allen Christen anzuraten sind, um die eigene Religion vor allem auch nach außen hin richtig und zutreffend zu vermitteln. Das Göttliche ist einfach das Gute. Die Botschaft von Gott, die wir Jesus verdanken, ist eine gute Nachricht. Alle Evangelisten vermitteln eine Sichtweise Gottes, die in der Aussage gipfelt: das Gute ist möglich, weil es Gott gibt. Das Gute ist da. Es gibt Gutes, man kann es Erfahrung nennen und mehr noch: man kann es tun. Der Aufbau dieses Vertrauens steht in diametralem Gegensatz zu allen heute vermittelten Nachrichten, von Konsum, Ironie, Zynismus bis hin zur fehlenden Mitmenschlichkeit.

Jesus lehrt uns, was das Wichtigste im Leben ist. Genau deshalb ist dieses Buch von zentraler, ganz entscheidender Bedeutung der heutigen Zeit. Man muss Jesus befreien von unnötigen Elementen und ihn rückführen auf das, was er wirklich gesagt. Nach Heilungen und möglichen Wunder sagte er nicht, ich habe Euch gesund gemacht oder körperlich fit gemacht, sondern: Dein Vertrauen hat dich gesund gemacht. Tatsächlich kann man nach dem Lesen dieses Buches entdecken, was innerer Reichtum wirklich bedeutet, was das Herz gesund sowie die Seele angstfrei macht, unser Denken ruhig und stark öffnet, so dass die innere, wahre Liebe echte Menschlichkeit spüren kann: Jesus lehrte die stille Macht des Guten.

Viele Atheisten und Kritiker beziehen sich auf ein vermeintliches Jesus Wort: "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert." Wenn man sie in der echten, aramäischen Bedeutung übersetzt, lauter dieser Satz: "Ich bin nicht gekommen, um Kompromisse zu schließen. Sondern ich bin gekommen, um Streitgespräche zu führen." Man sieht, wie falsche Übersetzungen auch die göttlichsten und humansten Ideen pervertieren kann.

Franz Alt redet Klartext und zitiert Adonis, den großen syrischen Denker, der meint, dass der religiöse Faschismus den ganzen Nahen Osten im Griff hat. Adonis: "Am Anfang steht der Mord und nicht das Wort." FA plädiert für einen bedinungslosen Frieden und erkennt, dass dieser Frieden aus der Erkenntnis kommen muss für echte Liebe und nicht für Hassreligionen bzw. Ausgrenzung anderer als Ungläubige.

Jesus erkannte, was den Menschen wirklich fehlte: die Rückbindung an ein Urvertrauen, an eine seelische Heimat, die in der Lage ist, einen Raum zu schaffen für eine größere Realität, die jedem Menschen inhärent ist. Jesus war nach dem Neuen Testament das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Durch ihn ist alles geworden, ohne ihn ist nichts geworden, was geworden ist. (Johannes 1,1-3) Die zentrale Eigenschaft Gottes ist die Liebe. Aus ihr leiten sich alle anderen Eigenschaften her. Die Liebe selbst ist die größte Ermöglicherin alles Denkbaren, die Triebkraft des Guten. Sie ist das Herz aller Religionen. Deshalb sagte Jesus: Gott ist die Liebe.

Mit diesem Buch muss jeder Christ weite Korrekturen und Abstände nehmen zu dem bisher Gelernten. So ist zum Beispiel der Begriff Jungfrau im Aramäischen gleichbedeutend mit junger Frau. Was man mit diesen Inhalten entdecken kann, formulierte Albert Einstein so: 'Wenn man das Judentum der Propheten und das Christentum ' so wie es Jesus gelehrt hat ' von allen Zutaten der späteren Kirchen, insbesondere der Priester, loslöst, so bleibt die Lehre übrig, die die Menschheit von allen sozialen Krankheiten zu heilen imstande wäre.'

Mit diesen längst notwendigen Erforschungen durch Franz Alt/Günther Schwarz wird unser Blick frei auf einen Jesus, der zurecht als der größte Philosoph und jener mit den größten Wirkungen auf die Menschheit gesehen wird. Ähnlich gut haben Osho und Eckhart Tolle umschrieben, was Jesus tatsächlich (und ohne amtskirchliches Brimborium) gesagt und gemeint hat.

Ich bin sicher, dass mit diesem Buch eine Rückkehr zu Jesus, zum Christentum möglich ist und empfehle es jedem, der noch nicht verlernt hat, auf die größte Predigt aller Zeiten, die Bergpredigt, zu hören - mit Herz und Verstand, mit Seele und Vernunft.

Franz Alt | Foto: nach sonnenseite.com
INFO 
Franz Alt, geboren 1938, studierte Politische Wissenschaften, Geschichte, Philosophie und Theologie. Seit 1968 arbeitete er beim SWF. 20 Jahre moderierte er das Politmagazin "Report Baden Baden". Seit 1992 Leitung der Sendereihe "Zeitsprung" im SWF und seit 1997 des Magazins "Querdenker" in 3 SAT. 1979 wurde er mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. In den Neunzigerjahren erhielt er für sein Engagement im Zusammenhang mit ökologischen Themen u.a. den "Europäischen Solarpreis". Mit Publikationen wie "Frieden ist möglich" (1983), "Liebe ist möglich" (1985), "Jesus – der erste neue Mann" (1989), "Die Sonne schickt uns keine Rechnung - Die Energiewende ist möglich" (1995), "Der ökologische Jesus" (1999) und "Sonnige Aussichten" (2008) hat sich der bekannte Fernsehmoderator auch als erfolgreicher Buchautor einen Namen gemacht. Homepage