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Donnerstag, 10. Dezember 2015

tornados starten gegen den is: egal ist lage von hinten - gedankenblitze

Kampf gegen den IS
Erste "Tornados" starten Richtung Türkei
Einer der heikelsten Einsätze in der Geschichte der Bundeswehr hat begonnen: In Schleswig-Holstein sind die ersten beiden "Tornados" zu ihrem Aufklärungseinsatz im Kampf gegen den IS gestartet - mit Verzögerung ... 

 
einfach mal alles hinter sich lassen - und als pilot einfach mal alles unter sich lassen: wie die oma im altenheim ...ist doch eigentlich egal - die lage - (lage ist egal von hinten gelesen) ... hier beim bundeswehreinsatz in syrien gegen den verrückten is - da passt diese abgestandene metapher: "egal ist lage von hinten" ... - denn dem is ist es ziemlich egal wer da oben fliegt - und uns ist der is eigentlich - von haus aus - ebenso ziemlich egal ...
also - ich sag euch - da kommt es diesmal nicht so sehr darauf an, was hinten dabei herauskommt - wie der gute olle kohl das formulieren würde: und das ist auch mal wieder nicht die entscheidung von angela - obwohl sie das zeug dazu hätte - das ist einfach mal erste €uropäische bürgerpflischt gegenüber froncreisch ...:
die franzmänner haben uns gegen griechenland nicht hängenlassen - obwohl es ab und zu knapp war - der hollande - na ja - sozi halt - kannste nichts machen ... - und nun dürfen wir sie auch nicht hängenlassen - obwohl die komunalwahlen in froncreisch ja längst gelaufen sind - mehr oder weniger - und frau bleistift hat ja sowieso schon längst gewonnen (bleistift = le pen) ... - also eigentlich könnten wir dieses martialische an diesem einfach nur sinnlosen waffengang gegen diesen möchtegern-gegner komplett lassen: egal - ... die wirkung ist eh verfehlt ... - überhaupt geht jede wirkung gegen den is ins leere - es ist egal ...

und umso mehr "akteure" der anschläge von paris identifiziert werden: das waren zum größten teil ja alles schlecht erzogene heranwachsende franzosen oder belgier ohne kinderstube und ohne arbeit und ohne perspektive in diesem unserem goldenen westen - also umso mehr "akteure" der anschläge von paris identifiziert werden, desto sinnloser werden diese tornado-flüge - zunächst in die türkei und dann gegen den bösen bösen is in den irak und nach syrien - denn der ist mal hier und mal da - und der bekommt waffen und knete von hier und mal von dort - früher galt ja schon: cuius regio eius religio = wessen region, dessen religion oder wes`brot ich ess des lied ich pfeif ... - und das läuft immer noch so ... - und da wird der gemeine is-kämpfer eben zum chamäleon - und die jäger mit ihm - hauptsache, alle haben ihren Spaß, bevor es sie zerreißt ...

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zum beispiel auch gestern: dieses sinnlose geblubber, was der grün-hinter-den-ohren-neu-anwalt von beate zschäpe angeblich in ihrem namen von sich gegeben hat ...: so im sinne von: einfach mal alles hinter sich lassen - und als angeklagte nach 2,5 jahren verhandlung einfach mal alles unter sich lassen: wie die oma im altenheim ... - oder eben diese oma, die knapp den von zschäpe gelegten und nun zugegebenen finalen hausbrand überlebt hat ... einfach mal alles unter sich lassen: über den wolken muss die freiheit doch lichterloh sein ... - oder so ähnlich hat der reinhard mey das ja gesungen - damals - als die welt noch in ordnung war: als eine mauer schwarz von weiß trennte - und die freiheit nur über den wolken lag: und da man dort so selten zugegen war, musste man sich nicht für oder gegen freiheit und auch nicht jeden tag aufs neue entscheiden - denn letzteres das ist echt anstrengend für das kleine köpfchen und für die kleinen beinchen ...

da mach ich mir mal wieder ein argument vom jakob augstein zu eigen, wenn er meint: das sei ja die paradoxie der gegenwart: die eliten ernteten die früchte der globalisierung und der rest der leute solle zusehen, wo er bleibt. daheim nämlich ... - und mit dem auskommen, was er hat: wir hier oben - ihr da unten ... 



aber was bedeutet das heute noch - daheim ... was ist das: heimat - vertrautheit - bekanntheit - keine fremden - bitte immer möglichst dasselbe - bitte immer mehr des gleichen - und sogar die muslimischen sufis drehen sich so lange im kreis auf einer stelle, bis sie in trance geraten ... das ist so ähnlich - das liebt der mensch: den dreh, den kick, bis kurz vorm aus-der-kurve-getragen-werden: das wird dann angetestet - vielleicht noch bungee-springen oder die mountainbike-schussfahrt oder skilaufen - aber nicht mehr: un gutt iss ...schluss - aus - bis hierher und nicht weiter ...

es gibt menschen, die behaupten, sie fühlten ihre "heimat" - da kröche so ein wohliges etwas in ihnen hoch - so etwas wie kurz vor dem "kribbeln im bauch" - wie wenn der freddy quinn sang: "es hängt ein pferdehalfter an der wand - fragst du mich, warum ich traurig bin, schau ich nur zum pferdehalfter hin" ... - also wohl so etwas wie echte "heimat-liebe" ... - ich als migrant in der 2. generation benötige da schon so etwas wie "verortung" oder "identifikationshilfen": "hier stehe ich, ich kann nicht anders" (vielleicht der olle luther ... aber der meinte bestimmt den gewissen augenblick: das hier & jetzt - den moment ...) ... oder auch "hier bin ich mensch, hier darf ich's sein" (der olle goethe) - wogegen adenauer schon meinte: "wat kümmert mich ming jeschwätz von jestern?", und damit eine gewisse flexibilität in die deutsche denke brachte - von den millionen deutsch-deutschen flüchtlingen mal ganz abgesehen - die sich ja auch einen erweiterten heimatbegriff zusammenzimmern mussten, die bis neulich noch (vor der flüchtlingswelle) angela merkel als ihre "mutti" bezeichneten ...

dabei ist der mensch ja - anthropologisch gesehen - oder wie das heißt - keinesfalls "sesshaft" - er ist ja "von haus aus" eher jäger & sammler und zog mit seinem vieh mit - zu den neuen weideplätzen, wenn die alten leergefressen waren ... - so ähnlich also wie das heute einige unverbesserliche neider den flüchtlingen aus nahost auch ganz unverhohlen unterstellen ... - aber das wäre ja durchaus "menschlich" ... - und entspräche uralten menschlichen reflexen ...

und ob wohl der tornado-pilot am heiligen abend beim flug über der wüste - und vielleicht dem winzigen viehstall unter ihm, wo ochs & eselein an der krippe stehen und ein paar kamele hoch blöken, dass ihnen die nüstern dampfen - solche oder ähnliche gedanken hegt & pflegt oder auch die englein singen hört, wenn sie vom "frieden auf erden" schmettern - und vom "wohlgefallen"... ??? - 

wenn sie verstehen was ich meine - 
und chuat choan - wird schon wieder ... S!


Hirten um Bethlehem - Foto: W. Broemme – pixelio.de