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Montag, 25. Januar 2016

neues vom hexer - banksy


draufgesprayt


Banksy-Graffito in Calais: 
Steve Jobs, Sohn eines Migranten


Neues Graffito von Banksy in Calais: Jobs flieht




Ein Apple-Rechner in der Hand, ein Müllbeutel auf dem Rücken: Banksy hat ein neues Graffito geschaffen, das auf die Herkunft von Steve Jobs' Vater hinweist, der syrischer Migrant war. Er kommentiert so die Flüchtlingskrise.

Er provoziert mit seiner Kunst - und weist immer wieder auf Missstände hin: Nun hat der Street-Art-Künstler Banksy mit einem Graffito an der Wand eines Camps für Flüchtlinge in Calais Stellung zur Flüchtlingskrise bezogen. Darauf ist ein geduckter Steve Jobs zu sehen, der einen Apple-Computer in der Hand trägt und einen Müllbeutel auf dem Rücken, vielleicht auf der Flucht.

Wie der "Guardian" berichtet, äußerte sich Banksy in einem seiner raren Statements zu dem Graffito: "Wir werden oft dazu gebracht zu glauben, Migration belaste die Ressourcen des Landes, aber Steve Jobs war der Sohn eines syrischen Migranten." Und weiter: "Apple ist das profitabelste Unternehmen auf der Welt - und es existiert nur, weil ein junger Mann aus Homs reingelassen wurde." Jobs' biologischer Vater, Abdulfattah "John" Jandali, war nach dem Zweiten Weltkrieg in die Vereinigten Staaten emigriert.

Das Graffito wurde an eine Wand des Camps für Flüchtlinge in Calais gesprüht, das "Dschungel" genannt wird und zu einem Symbol für das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik geworden ist. Das neue Werk ist Teil einer Reihe von Graffiti und Aktionen des Künstlers, die die gegenwärtige Lage von Flüchtlingen im Fokus haben: Während eines Aufenthalts in Calais besprühte Banksy mehrere Wände rund um den französischen Hafen mit ähnlichen Motiven.

Im Sommer hatte Banksy in seinem "Dismaland", einer Parodie auf die Disney-Freizeitparks, überladene Miniatur-Flüchtlingsboote präsentiert. Die Reste des inzwischen geschlossenen Anti-Vergnügungsparks werden weiterverwertet - als Bauholz für Flüchtlingsunterkünfte.

skr

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Graffito in London: 
Banksy kritisiert Tränengaseinsatz gegen Flüchtlinge


Banksy-Graffito in London : Angelehnt an die Figur der Cosette

Das als "Dschungel" bekannte Flüchtlingslager in Calais ist berüchtigt - hier soll die Polizei Tränengas eingesetzt haben. Jetzt hat der britische Künstler Banksy die Zustände mit einem Grafitto kommentiert.

Der britische Street-Art-Künstler Banksy hat mit einem Graffito die Flüchtlingskrise kommentiert. Das Werk an der französischen Botschaft in London ist an das Poster des Musicals "Les Misérables" angelehnt. Es zeigt die Figur Cosette vor einer französischen Flagge - allerdings in Wolken aus Tränengas und mit Tränen in den Augen. Ein Barcode links unter dem Graffito verlinkt auf ein YouTube-Video,  das eine Polizeirazzia in dem als "Dschungel" bekannten Flüchtlingscamp im französischen Calais am 5. Januar zeigt. Banksys Pressesprecher bestätigte die Echtheit des Graffitos.

Erst im Dezember hatte Banksy in Calais ein Graffito geschaffen, das Steve Jobs zeigte; mit einem Apple-Rechner in der Hand und einem Müllbeutel auf dem Rücken, scheinbar auf der Flucht. Mit dem Verweis auf die Migrationsgeschichte von Jobs' Familie - sein Vater stammt aus Syrien - thematisierte er die Flüchtlingskrise. "Apple ist das profitabelste Unternehmen auf der Welt - und es existiert nur, weil ein junger Mann aus Homs reingelassen wurde", sagte Banksy damals.
Im vergangenen Sommer stellte Banksy im "Dismaland", einer Parodie auf die Disney-Freizeitparks, überladene Miniatur-Flüchtlingsboote aus. Die Reste des inzwischen geschlossenen Anti-Vergnügungsparks werden weiterverwertet - als Bauholz für Flüchtlingsunterkünfte.

mka/AP


oft schon habe ich hier im blog bezug genommen auf die werke von banksy, diesem street-art-phänomen, das eigentlich unsichtbar ist - dessen werke aber die presse regelmäßig abdruckt ...
banksy ist mir deshalb sympathisch, weil die aussage seiner werke zumeist mit meiner meinung übereinstimmen ... ... und banksy lehnt die ganz große vermarktung einfach strikt ab, denn für seine werke würden einige kunstliebhaber bestimmt tief in die tasche packen ... S!