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Mittwoch, 1. Juni 2016

Marco Reus ist raus - aber ....




Guter Rat ist gar nicht teuer:

Zum dritten Mal ist Marco Reus also raus  - aber ...


... ich finde, auch ein "Blinder mit nem Krückstock" muss hier doch "einsehen", dass ein solches Körperverhalten von mehr herrührt, als von physischen Abnutzungserscheinungen und Belastungen oder Fehlstellungen und Überanstrengungen ...

Der menschliche Körper ist eine Leib-Seele-Einheit - und jeder Symptomatik liegt deshalb meist auch eine seelische Ursache mit zugrunde...



MR - Marco Reus Edition von Opel | Foto: Opel/MZ

Zum Beispiel Marco Reus jahrelanges Autofahren ohne Führerschein - was neulich zufällig bekanntgeworden ist - war für mich wenigstens auch ein Fingerzeig darauf, wie der Marco augenscheinlich so "tickt" - nämlich auf einen Chrakterzug, der irgendwie "Unbequemlichkeiten" und theoretische Übungs- und Vorleistungen und abschließende Prüfungssituationen gern auch mal umgeht und ausblendet - und vielleicht auf eine zu schnelle und ungeduldige Adhoc-Bedürfnisbefriedigung beruht - und den Fans auch eine besondere "Schlitzohrigkeit" vorgaukeln soll - aber alles andere als "vorbildhaft" ist - und innerlich nur ein "schlechtes Gewissen" erzeugt ... - aber solche Menschen machen ihre Tore auch mal "mit der Hand Gottes" - und wissentlich aus dem "Abseits" ("wenn der Schiri nicht pfeift ... - selbst Schuld ...") ... - und werden dann auch noch gefeiert ...

Ich kenne das zum Teil auch von mir selbst - und weiß deshalb wovon ich spreche ... - auch wenn sich das nach "Küchen-Psychologie" anhört: "Man nehme" ...

Wenn Marco Reus sich diesen verschiedenen "Schatten" seiner Persönlichkeit tatsächlich und tiefgreifend stellen würde und sie aufarbeitet, wäre seine Ausfallanfälligkeit sicherlich entscheidend gemindert - aber dazu müsste das in diesem "Gewerbe" übermäßig vorhandene "Imponiergehabe" deutlich zurückgesetzt werden, und mehr Demut "ins Spiel" kommen ... - mehr persönliche Reife ...

Hier sollte man neue übergreifende Konzepte diskutieren: Schmerzarzt, Psycho- und Physiotherapeut: Gemeinsam machen sie die Adduktoren und das Schambein stark ...

Schmerzen im Schambein treten vermehrt bei Leistungssportlern, vor allem Fußballern, auf.

Das Schambein ist Teil des Hüftknochens und begrenzt die Leistenregion sowie die Region der Geschlechtsorgane. Schmerzen im Schambein (Os pubis) betreffen häufig Sportler, können jedoch auch während einer Schwangerschaft oder auch im alltäglichen Leben auftreten.

Ursachen

Die Ursachen für Schmerzen im Schambein und der Adduktoren sind vielfältig und können zum Teil auch sehr geschlechtsspezifisch sein.

Bei Sportlern kann eine Schambeinentzündung auftreten. Diese Entzündung sorgt für starke Schmerzen im Schambein und kann auf vielerlei Weise entstehen. Zum einen kann es bei starker Belastung des Schambeins, beispielsweise beim Fußball oder beim Sprinten, zu Mikrobrüchen im Schambein (Os pubis) kommen. Diese kleinen Risse (auch Ermüdungsbrüche genannt) sorgen keineswegs für eine Instabilität der kompletten Hüfte, sorgen aber dafür, dass starke Schmerzen im Schambein entstehen. Außerdem kommt es zu einer Neubildung von Knochen, um die kleinen Mirkoläsionen auszugleichen. Dabei kann es zu einer schmerzhaften aber nicht infektiösen Entzündung kommen. Wichtig ist es, bei solchen Schmerzen nicht weiter zu trainieren da die Entzündung auf die inneren Oberschenkelmuskeln (die sogenannten Adduktoren) oder sogar auf die Bauchmuskulatur übergreifen kann und dort noch stärkere Schmerzen verursacht.

Durch präventive Maßnahmen können Sportler das Risiko einer Osteitis pubis reduzieren. Dazu gehören etwa adäquates Aufwärmen, Verbesserung der sportlichen Technik und medizinische Maßnahmen wie Dehnungsübungen der Adduktoren, Aufbau - und Stabilisierungstraining für die Bauch- und Rumpfmuskulatur. 
Diese Maßnahmen sollten konsequent angewendet werden, auch wenn sie vom Sportler oft als "unbequem" bewertet werden.

Psychische Probleme

Psychische Probleme manifestieren sich bei manchen Menschen in körperlichen Symptomen. Wenn über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt körperliche Symptome auftreten, für die trotz gründlicher ärztlicher Untersuchung keine neuen akuten medizinischen Ursachen festgestellt werden können, so könnte eine Psychosomatische Störung (d. h. psychisch verursachte körperliche Störung) vorliegen, die auch als Somatoforme Störung bezeichnet wird (d. h. Psychische Störung, die sich wie eine körperliche Krankheit äußert). Diese Störungen beeinträchtigen nicht nur die Befindlichkeit der Betroffenen sondern auch die sozialen Beziehungen und die Leistungsfähigkeit.

psxcho-somatik S!art



Die zugrunde liegende Psychische Störung, die in vielen Fällen durch chronische Anspannung, Überforderung und mangelnde Stressverarbeitungsfähigkeit ausgelöst wird, kann sich in Funktionsstörungen verschiedener Organe manifestieren bzw. somatisieren. Häufig zeigen sich Symptome des Verdauungssystems wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Beschwerden im Brustbereich wie z. B. Atembeschwerden, Schmerzen im Bereich des Herzens, im Genitalbereich, Schambein- bzw. Adduktorenschmerzen usw.

Wenn in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Belastungen andauernde, schwere und quälende Schmerzzustände auftreten, die durch eine körperliche Störung nicht hinlänglich erklärt werden können, spricht man von einer Somatoformen Schmerzstörung. In deren Folge erfahren die Betroffenen häufig eine gesteigerte persönliche oder medizinische Hilfe und Unterstützung sowie zwischenmenschliche Zuwendung, durch die das Schmerzgeschehen in manchen Fällen nicht gelindert sondern aufrecht erhalten wird.

Von einer Hypochondrischen Störung spricht man, wenn normale körperliche Vorgänge oder harmlose Symptome beharrlich als krank oder belastend empfunden oder als Anzeichen einer schweren fortschreitenden körperlichen Erkrankung interpretiert werden. Die Aufmerksamkeit dieser Menschen fokussiert sich ängstlich auf die vermeintlich kranken Organsysteme und hindert sie und häufig auch ihre Angehörigen an einer erfüllenden Lebensgestaltung. 

Symptome, die sich körperlich manifestieren, haben also oft als Ursache eine psychische Problematik. Rüdiger Dahlke sagt, im Bewusstsein des eigenen Körpers liegt die Chance sich selbst zu verstehen, zu akzeptieren und von innen heraus stark zu werden – darum geht es. Dahlke gilt als Vordenker auf dem Gebiet der Psychosomatik und ist bekannt durch seine Theorien für ganzheitliche Krankheitsdeutung.

Das sind 6 "Prüfungsfragen" an sich selbst zum Problemkreis "Hüftgelenk" - zu dem ja die Schambein-Enzündung zu zählen ist - aus "Krankheit als Sprache der Seele" von Rüdiger Dahlke

In „Der Körper als Spiegel der Seele“ betrachtet er den Menschen vom Scheitel bis zur Sohle. Denn: Der Körperbau lässt seiner Meinung nach Rückschlüsse auf das Seelenleben zu. Was bedeutet ein breiter Unterkiefer? Und welche Rückschlüsse lassen lange Beine zu?

Wer wissen möchte, wo seelische „Entwicklungspotenziale“ liegen, der sollte sich eingehend im Spiegel betrachten, den Dahlke im vorhält. Weg vom Zeitgeist-Ideal empfiehlt der Autor wohlwollende Selbstreflexion.

Hier sollte man also an neue übergreifende Konzepte denken - wie schon gesagt: Schmerzarzt, Psycho- und Physiotherapeut: Gemeinsam machen sie das Schambein stark ...

bild: planet.si


Die Fälle von Norbert Enke, Sebastian Deisler, Breno, Trainer Rangnick usw. zeigen, dass auch Fußballer nur Menschen sind, die sich dem stellen sollten, wie sie denn tatsächlich "ticken" (müssen) in diesem brutalen "Geschäft" ... S!

unter Verwendung von Textbausteinen u.a. aus psychfit.ches.pro - dr. gumpert.de - aerztezeitung.de