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Dienstag, 27. Juni 2017

Lippischer Pickert war gestern ... - Lavendelöl ist aktuell

Foto: dpa
Lavendelöl aus Lippe-Detmold 

Am Rande des Teutoburger Waldes weiten die Lavendelbauern die Ernte in diesem Jahr aus. Das Lavendelfeld bei Detmold soll in den nächsten Tagen komplett per Handschnitt abgeerntet werden. Dabei soll das Lavendelstroh auf einer Fläche von zwei Hektar am Ende rund 80 Liter Öl bringen. In der Testphase lag das Ergebnis 2016 noch bei der Hälfte der Menge. Der Detmolder Biobauer Martin Meiwes hat für das ein auf natürliche Duftöle spezialisiertes Unternehmen in einem Gemeinschaftsprojekt rund 50.000 Lavendelpflanzen auf einem steinigen Acker von der Größe von rund drei Fußballfeldern angebaut. Der Hersteller ist für seine Produktion mit einem jährlichen Verbrauch von rund 1,5 Tonnen Lavendelöl vorwiegend auf den Weltmarkt angewiesen. Da französische Bauern in der Provence seit Jahren gegen einen Bakterienbefall kämpfen, testen die Pioniere des kommerziellen Lavendelanbaus in Deutschland, ob das Ergebnis gegen die Konkurrenz aus dem Mittelmeerraum bestehen kann. 

© 2017 Neue Westfälische, Dienstag 27. Juni 2017

vielleicht ist das ja auch der erderwärmung geschuldet und dem klimawandel: hitzestau hier in den mittelgebirgen, ungezählte sogenannte "tropische nächte" (temperatur nicht unter 20°C.) mit feten bis tief in die nacht, waldbrandgefahr wegen der übergroßen trockenheit - und nun noch die lavendelernte in lippe-detmold. wollen doch mal sehen, wann es den ersten winzer, den ersten weinbauern hier in der gegend gibt, der an den hängen des teutoburger waldes einen riesling keltert... und die erste weinkönigin gekürt wird - wohl bekommt's  - aber irgendwie bleibt mir dabei doch auch die freude am ersten schluck im halse stecken ... - S!