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Samstag, 24. Juni 2017

johannistag in den parallelwelten einer tageszeitung = statistik und realität -


NEUE WESTFÄLISCHE v. 24./25.Juni 2017

ich könnte hier jetzt auch drunter schreiben: "OHNE WORTE" ... - beide Meldungen standen heute am johannistag in einer meiner tageszeitungen  - die obere meldung auf seite 8 - und die untere meldung immerhin auf seite 1 ... -

ich erwähne den johannistag heute und die johannisnacht vom 23. auf den 24. juni deshalb, weil das johannisfeuer in dieser nacht (besonders in bayern) dem volksglauben nach die dämonen abwehren, die krankheiten hervorrufen oder viehschaden und misswüchsige kinder bewirken. darauf deuten auch die strohpuppen hin, die man in manchen gegenden in eben dieses feuer wirft („hanslverbrennen“). ebenso ist es ein verbreiteter brauch, eine so genannte johanniskrone aus zweigen und blumen zu flechten und am dorfplatz aufzuhängen. auch sie soll vor unheil schützen und für fruchtbarkeit sorgen... - da passen also beide meldungen ...

was will mir die redaktion mit diesen beiden meldungen aber nun unkommentiert neben- und hintereinander sagen - vielleicht: "augen zu und durch" ... - denn ich bin schon 70 - und habe ja vielleicht pech gehabt schon 1947 und nicht erst 2017 zur welt gekommen zu sein - schade ... - "ich wäre ja so gerne noch geblieben - aber das leben, das rollt" ...