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Montag, 3. Juli 2017

amsel, drossel, fink und meise - echte intelligenzbolzen ...


Ein "Kippen"-Nest - oben halbrechts ist der aufgefächerte Zigarettenfilter verbaut - Quelle: Imelda Delgadillo/University of Ciudad Juarez /dpa)


Schutz vor Parasiten  


Mit Zigarettenkippen gegen Zecken: 
Diesen Trick nutzen Vögel

Nadja Wolf, dpa

Finken bauen offenbar gezielt Zigarettenstummel in ihre Nester ein, um sich vor Parasiten zu schützen. Eine deutsche Expertin berichtet von ähnlichen Verhaltensweisen heimischer Stare – sie nutzen teilweise Heilkräuter.

Versuch mit Zecken in Vogelnestern

Männlicher Karmingimpel 
auf einem Zaun in Mexiko-Stadt
Mexikanische Forscher haben in einem Versuch gezeigt, dass Fasern von Zigarettenfiltern nicht zufällig als Nistmaterial dienen. Vielmehr reagieren die Vögel damit offenbar auf Zeckenbefall in Nestern. Monserrat Suárez-Rodríguez und Constantino Macías García von der Universidad Nacional Autónoma de México untersuchten Nester von Hausgimpeln (Carpodacus mexicanus), die zur Familie der Finken zählen. Dabei tauschten sie auf dem Unicampus Teile von 32 Nestern aus.

In zehn Nester setzten die Forscher lebende Zecken, in zehn legten sie tote Zecken, die zwölf übrigen blieben unbehandelt. Tatsächlich sammelten insbesondere jene Finken Zigarettenfilter, deren Nester von lebenden Zecken befallen waren, wie die Forscher im "Journal of Avian Biology" schreiben.

Wie Vögel Zigarettenfilter nutzen

Bislang war nicht klar, ob die Tiere die Fasern auch deshalb einsammeln, weil sie zum Beispiel besonders gut isolieren. Einen solchen Wärmeeffekt stellten die Forscher allerdings nicht fest. Vielmehr konnten die Gimpel vermutlich eine Verbindung zwischen den Fasern und Zeckenfreiheit herstellen. Einige Weibchen, die Fasern in präparierte Nester brachten, hatten dies auch zuvor schon bei ihren ursprünglichen Nestern gemacht. Möglicherweise, so die Forscher, hätten die Vögel dies aus früherem Zeckenbefall gelernt.

Helga Gwinner vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen kennt vergleichbare Verhaltensweisen von heimischen Vogelarten. Eine Starenkolonie in Bayern habe sich auf Schafgarbe und andere ätherische Ölpflanzen als Nestmaterial spezialisiert. Die Kräuter reduzieren das Bakterienwachstum in den Nestern. "Die Stare suchen auf den Wiesen genau diese Pflanzen. Sie zeigen die Blumen und Kräuter sogar beim Balzverhalten den Weibchen, bevor sie die Pflanzen in das Nest einweben."

Die Kräuter hätten zudem einen positiven Effekt auf die Tiere selbst, sagt Gwinner: Vogeljunge, die in solchen Nestern aufwuchsen, waren schwerer, hatten bessere Blutwerte und bessere Chancen, wieder aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückzukehren.

Haben die Zigarettenfilter negative Auswirkungen?

Filter-Kippen
Für die Gimpel dagegen könnte die Verwendung von Zigarettenstummeln den mexikanischen Forschern zufolge möglicherweise auch negative Folgen haben. Allerdings beobachtet das Team Finkennester in Mexiko-Stadt seit Jahren, ohne bisher langfristige Schäden für die Vögel zu registrieren. Dies müsse, so die Forscher, allerdings noch genauer untersucht werden. Bis dahin könne der Einbau der Fasern in die Nester als eine Form von Selbstmedikation betrachtet werden.

Grundsätzlich sind weggeworfene Zigarettenstummel Studien zufolge nicht nur ein ästhetisches Ärgernis, sondern auch ein Problem für die Umwelt. Die Filter aus Zelluloseacetat-Fasern zersetzen sich erst nach Jahren. Benutzte Filter enthalten Giftstoffe wie Teer und Nikotin, die in Böden und Gewässer gelangen.


Quelle: t-online/dpa - Fotos: dpa - pa - dapd


jahrelang hat der mensch mit "wissenschaftlicher" überzeugung und einer riesengroßen portion "hybris" - als "krönung der schöpfung" - den tieren jegliche intelligenzleistung abgesprochen - wenn etwas "intelligentes" beobachtet wurde, war das bei tieren nur "instinkt", ein reiner mechanismus, die brut zu schützen oder nahrung zu beschaffen. 
aber schon vor jahren habe ich auf norderney möwen beobachtet, die im flug die muschelbeute auf den für eine promenade geteerten stranddeich ganz gezielt immer wieder fallen ließen, um durch das zerschellen der muschel an das sicherlich schmackhafte innere stück zu gelangen ... - sowas hatte ja durchaus etwas von "erstem werkzeuggebrauch", wie man damals den ersten angeblich noch "primitiven" intelligenzeinsatz kennzeichnete: also z.b. der affe, der sich mit einem stöckchen die nächstgelegene banane angelt ... - wie oft hat man früher abschlägig gehadert: "der hat doch 'nen spatzenhirn", wenn man jemand als "dumm" beschreiben wollte ... - da müssen wir uns also jetzt andere vergleiche einfallen lassen: die vögel jedenfalls passen sich neuen umweltbedingungen so gut es geht an: das zeigen ja die überwinterungsgänse in den rheinauen - störche, die nicht mehr wegziehen, sondern vor ort überwintern und trotzdem eine gesunde brut zur welt bringen ...
und sagen sie mal einem hundebsitzer, sein tier habe keine intelligenz und sei lediglich trieb- und instinktgeleitet ...
nur bitte - liebe raucher - wenn ihr jetzt ne kippe austretet, denkt nicht, ihr tätet etwas gutes für gesundheit und natur ... - das wäre mit sicherheit der falsche schluss ...!!!: "o herr - wie groß ist dein tierreich ..." - was ja auch ein seufzer-spruch war, um menschliche "dummheiten" zu bezeichnen ... - S!