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Montag, 7. August 2017

immer schön authentisch sein ...

Einmal kurz für ein paar Momente aus dem Treiben und dem Druck der Leistungsgesellschaft ausklinken: ein Yoga-Kurs in New York, der Welthauptstadt des Kapitalismus. (Foto: REUTERS)

Authentizität, die Soft Power des Kapitalismus

Vom Fußballklub über den Porno bis zum Politiker: Alles muss heute authentisch sein. Dabei ist die Sehnsucht nach Echtheit kaum mehr als ein trügerischer Unterdrückungsmechanismus.

Von Julian Dörr | sueddeutsche.de

Die Löwen sind zurück. Im Stadion an der Grünwalder Straße. An der Kreuzung zur Tegernseer Landstraße. Wie schön das alles klingt. So heimatverbunden. So idyllisch. So authentisch. Ganz anders als die alte Adresse: Allianz Arena, Werner-Heisenberg-Allee 25. Wo jetzt nur noch die fiesen global player vom FC Bayern spielen. Wenn sie nicht gerade in China unterwegs sind, um neue Absatzmärkte für ihre Trikots, Schals und Waschbeckenstöpsel ("Der Hingucker für alle handelsüblichen Waschbecken") zu erschließen. Ganz anders in Giesing, bei den Löwen von 1860 München, wo man jetzt wieder im bislang nur sanft gentrifizierten Wirtshaus in Hörweite des Fußballstadions sitzt.

S!NED!|photography: NordArt, Büdelsdorf
also - ich habe eben die spiegel-kolumne von jakob augstein über die bäumchen-wechsel-mich-"politikerin" elke twesten gelesen - und da fiel mir der gute alte song von vor 50 jahren von franz-josef degenhardt ein: "irgendwas mach ich mal" .... - und dann fiel mir auch sein song ein vom "schmutzigen und schweren hafenwasser" in hamburg
("ohhh - herr rechtsanwalt haben sich aber bös gefallen" ...) - und dann - dann erst las ich die kolumne zum "authentisch" sein - heutzutage - von julian dörr. 
aber es war so wie so oft im leben - dieser "rundgang" fügte sich damit auch irgendwie zusammen ... - irgendwie ziemlich "authentisch" ... - vielleicht wie alles im leben - auch die letzte unmöglichkeit ... S!